Leitlinien und Methoden

Das Jugendzentrum Chummy ist eine Einrichtung der Offenen Kinder und Jugendarbeit Freiburg. Der Trägerverein von Chummy – Jugendzentrum in Betzenhausen Bischofslinde e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

1.     Leitlinien

1.1    Offenheit
Das Chummy Jugendzentrum ist eine Freizeiteinrichtung für Jugendlichen, unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache, Religion oder ihrem Geschlecht. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-21 Jahren.

1.2    Sozialraumorientierung
Das Angebot des Jugendzentrums richtet sich an Kinder und Jugendliche im Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde. Es werden die im Stadtteil sich befindlichen Möglichkeiten und Ressourcen in die Arbeit des Jugendzentrums integriert. Es wird Wert auf die Zusammenarbeit mit den Schulen, Vereinen und sozialen Institutionen gelegt.

1.3    Niedrigschwelligkeit
Die Räumlichkeiten des Jugendzentrums können zu den Öffnungszeiten immer von den Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Zu diesen Zeiten stehen die hauptamtlichen MitarbeiterInnen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung. Um an den Angeboten des Jugendzentrums teilnehmen zu dürfen müssen keine Anforderungen erfüllt werden.

1.4    Freiwilligkeit
Die Angebote des Jugendzentrums sind freiwillig und bedürfen keiner Mitgliedschaft. Lediglich die Gruppenangebote und die Teilnahme an verschiedenen Aktionen bedürfen einer Anmeldung.

1.5    Lebensweltorientierung
Das Angebot des Jugendzentrums orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und Jugendlichen. Es ist durch die Kinder und Jugendlichen gestaltbar und veränderbar.

1.6    „Anwalt“ der Jugendlichen
Der Trägerverein Chummy e.V. und die hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Jugendzentrums setzen sich für die Rechte, Bedürfnisse und Interessen der Kinder und Jugendlichen ein und vertreten diese nach außen hin.

2.     Methoden

2.1    Offener Treff
Das Hauptangebot des Jugendzentrums ist der Offene Treff. Hier können die Kinder und Jugendlichen kommen und gehen wann sie möchten. Es ist Zeit und Raum Freunde zu treffen und eigenen Interessen nachzugehen. Das Angebot umfasst Tischtennis, Tischkicker, Billard, Konsole, Basketballkorb, Gesellschaftsspiele und Spielmöglichkeiten für drinnen und draußen, etc. Die jeweiligen Spielgeräte sind gegen ein Pfand über den Thekendienst und/oder die MitarbeiterInnen erhältlich.

2.2    Gruppenarbeit
Wir arbeiten mit alters- und geschlechterhomogenen Gruppen. Der Offene Treff ist in zwei Altersgruppen geteilt. Zudem gibt es das Angebot einer Jungengruppe und einer Mädchengruppe.

2.3    Raumaufteilung
Die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sind im Hinblick auf kinder- und jugendspezifische Interessen aufgeteilt.
Beispielsweise dient der jeweils speziell dafür ausgewiesene Jungen- und Mädchenraum der geschlechtergetrennten Rückzugsmöglichkeit.

2.4    Projekte, Aktionen, Freizeitangebote
Die Angebote des Jugendzentrums richten sich nach den Interessen und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen. Sie zielen darauf ab die Kinder und Jugendlichen in ihrer Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Durch die Vielfältigkeit der Angebote haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit ihre Kreativität zu entfalten und ihre Stärken und Schwächen kennenzulernen. Das Prinzip der Altershomogenität wird dabei beachtet.

2.5    Partizipation
Das Jugendzentrum ermöglicht es den Kindern und Jugendlichen sich aktiv an der Planung, Gestaltung und Durchführung der Angebote zu beteiligen. Dies geschieht beispielsweise durch Hausversammlungen und das von den Kindern und Jugendlichen gewählte Chummy Gremium, als Sprachrohr und Vertretung der JugendzentrumsbesucherInnen.

2.6    Beratung, Begleitung, Vermittlung
Die MitarbeiterInnen des Jugendzentrums bieten zu dafür vorgesehenen Zeiten Beratung in allen Lebenslagen an. Das Prinzip dabei ist die Hinzuziehung von Fachpersonal und die Vermittlung an spezifische Beratungsstellen und Einrichtungen sowie die weitere Begleitung.

2.7    Stadtteilarbeit
Das Jugendzentrum sucht die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und sozialen Institutionen aus dem Stadtteil. Des Weiteren werden die Ressourcen des Stadtteils ausfindig gemacht und für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen genutzt.